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Smartphones könnten zukünftig günstiger werden

Offenbar sind die Boom-Jahre für die Smartphone-Branche vorbei, denn die Verkaufszahlen stagnieren oder gehen – wie bei Apple – sogar zurück.

Doch für die Nutzer ist das eine gute Nachricht, denn der Konkurrenzkampf setzt die Hersteller unter Druck und damit wird es mittelfristig zum Preissturz kommen. Zudem macht es Sinn, wenn auf ältere oder sogar gebrauchte Modelle zurückgegriffen wird.

Die technische Entwicklung ist langsamer geworden

Was die Smartphone-Technik angeht, so hat diese sich sehr schnell entwickelt. Und wer heute das erste iPhone, das 2007 von Steve Jobs vorgestellt wurde, mit den aktuellen Geräten vergleicht, der wird eine erstaunliche Entwicklung erkennen.

Heute wären die fast 10 Jahre alten Geräte nicht mehr nutzbar, denn die aktuellen Apps würden zum größten Teil darauf gar nicht funktionieren. Vor allem in den ersten Jahren war die technische Entwicklung beeindruckend, doch in letzter Zeit flaut sie zunehmend ab.

Wird heute ein Gerät mit der Vorgänger-Version verglichen, also mit Smartphones die zwei oder drei Jahre alt sind, muss festgestellt werden, dass die Unterschiede zwar spürbar sind aber nicht so gravierend wie zu den Anfangszeiten.

Apple macht es vor

iPhone 5S weiß
Abb.: iPhone 5s

Ein gutes Beispiel ist das iPhone 5s, das 2013 auf den Markt kam. Dieses wird von Apple über den Supermarkt-Discounter Lidl aktuell (Stand: Mai 2015) für 349 € im hauseigenen Online-Shop verkauft.

Das Gerät kostete ursprünglich 699 € in Deutschland und die letzte Preisempfehlung lag bei 449 €. Doch Lidl ist nicht der günstigste Anbieter, denn in anderen Online-Shops kann das Gerät sogar für rund 320 € gekauft werden.

(Mehr zu Apples iPhones).

Android-Spitzengeräte: auch heute noch alltagstauglich

Das iPhone 5s ist ein Gerät, das gerade erst aus dem aktuellen Angebot von Apple herausgenommen wurde, doch allerdings immer noch gut mithalten kann. Nach wie vor wird es mit den aktuellen Updates versorgt und auch in den nächsten Jahren dürften die Apps ohne Probleme auf dem Gerät laufen, abgesehen von den aufwendigen Spiele-Apps.

Bei den Android-Geräten sieht es ähnlich aus. Auch hier sind die ehemaligen Spitzenmodelle ebenfalls günstiger zu haben.

(Du interessierst dich für Android? Dann bist du hier genau richtig).

Warum nicht ein gebrauchtes Smartphone?

User, die gern ein aktuelles Smartphone besitzen würden, aber den Preis dafür nicht zahlen möchten, können sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Doch bei den Gebrauchtgeräten ist der Akku ein Problem, denn er ist ein echtes Verschleißteil.

Ein Tipp wäre, sich in einem Reparatur-Geschäft für Smartphones zu informieren, was ein Akkuwechsel kosten würde. Bevor ein Gebrauchtgerät von privat gekauft wird, sollte dieses genau unter die Lupe genommen werden, wobei sich alternativ stets der Kauf vom Profi-Händler lohnt. Denn dieser gibt sogar in der Regel eine Garantie auf das Gerät für ein Jahr. Bei einem Privatkauf hat man diese Sicherheit nicht.