Start News Smartphones im Urlaub – Wofür sie nützlich sind und was nervt

Smartphones im Urlaub – Wofür sie nützlich sind und was nervt

Wer kennt das nicht: Man fährt oder fliegt in den Urlaub und sieht, wie viele andere mit ihrem Smartphone im Urlaub surfen, simsen, telefonieren und spielen oder aber man ist selbst einer davon.

Es gibt nämlich zwei „Sorten“: Die einen, die das Smartphone im Urlaub nur stört und die ihre Ruhe haben wollen und die anderen, die sich ein Urlaub ohne Smartphone nicht vorstellen können – sei es aus privaten oder beruflichen Gründen.

Zu diesem Thema wurde eine Online-Umfrage von Northstar im Auftrag von Expedia (Online-Reiseanbieter) und Egencia (gehört zu Expedia, Geschäftsreisen-Service) durchgeführt und kürzlich veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den sogenannten „2015 Expedia/Egencia Mobile Index“, der interessante Ergebnisse zu der durchgeführten Befragung hinsichtlich der Mobilgerät-Nutzung von Urlaubern und deren Vorteile liefert.

Befragt wurden hierbei 9.642 Erwachsene, aus 19 verschiedenen Ländern, welche mindestens ein Smartphone besitzen.

Smartphone für Reisende unentbehrlich

Wie wichtig das Smartphone für viele Reisende ist, stellt die Umfrage deutlich dar. Natürlich bezieht sich das nicht auf alle Urlauber, aber die Mehrheit der Befragten wird dies so angegeben haben, sodass das folgende erstaunliche Ergebnis herausgekommen ist.

Digitale Demenz Mädchen mit Smartphone
Foto: Lupo/pixelio

Demnach ist das Smartphone das wichtigste unentbehrliche Objekt für Reisende. Gefolgt von der Zahnbürste, dem Deo und dem Führerschein. Ja, richtig gelesen. Das Smartphone ist wichtiger als beispielsweise eine Zahnbürste. 😉 Womöglich werden sich viele denken „Eine Zahnbürste kann ich auch noch im Urlaubsort kaufen, ein Smartphone nicht“.

Nützlichkeit des Smartphones im Urlaub

Abgesehen von Geschäfts- oder Dienstreisenden, für die das Smartphone oder allgemein mobile Geräte auf Reisen unabdingbar in der heutigen Zeit sind, haben auch „Freizeit-Reisende“ einen großen Nutzen durch das Handy. So gebrauchen diese das Gerät eben zum Schießen von Fotos als Erinnerung oder zum Posten von Beiträgen in Social-Media-Plattformen, um den Lieben fernab vom tollen Urlaub berichten zu können.

Doch was für manche einfach nur nützlich sein kann, ist für andere schon fast eine Sucht. So gaben auch einige der Befragten zu, selbst während eines Urlaubstrips süchtig nach ihrem Smartphone zu sein (60 % der weltweiten Reisenden kann sich einen Urlaub ohne Smartphone gar nicht erst vorstellen).

Smartphone facebook
Foto: F. Gopp/pixelio

Die Hälfte der Befragten fühlen sich ohne Mobiltelefon im Urlaub verloren. Immerhin 84 % gaben auch an, dass sie einfach die Möglichkeit haben wollen von überall aus Informationen abrufen zu können. Wobei dies zugegebenermaßen auch im Hotel – entweder über das WLAN oder die dort vorhandenen PCs – möglich wäre. Denn Infos kann man sich auch vor einem Tagesausflug holen.

Aber immerhin zählen neben den Schweden und Norwegern auch die Deutschen zu denen, die verglichen mit anderen Ländern, weniger abhängig von ihrem mobilen Gerät zu sein scheinen.

Dinge, die andere am Smartphone stört

Auch wenn viele sich keinen Urlaub ohne Smartphone vorstellen können, so verlangen doch die meisten von ihnen einen angepassten Umgang mit diesem in der Öffentlichkeit.

Sie setzen eine Art Benehmen anderer voraus, denn sonst fühlen sie sich auch schnell mal durch folgende Dinge gestört:

  • Telefonate über den Lautsprecher führen (57 %)
  • Telefonate im Restaurant oder Café führen (39 %)
  • Laute Hinweistöne (39 %)
  • Fotografieren des Essens während der Mahlzeit (22 %)
  • Unterhaltung von Kindern mit Spielen, Apps oder Videos (18 %).

Die Aufzählungen beinhalten natürlich nur ein paar der Ergebnisse. Aber wahrscheinlich werdet ihr auch schon so manches wiedererkennen, was euch sogar außerhalb des Urlaubs schon stört.

Video-Beitrag

Das folgende Video von taff enthält ganz interessante Paradebeispiele, die Urlauber mit ihrem Smartphone zeigen. Eine Gruppe übertreibt es dabei schon fast. 😉

Quelle: Expedia

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