Smartphones und die mobile Welt – Was passiert?

Smartphones und die mobile Welt – Was passiert?

Das Smartphone hat uns alle verändert. Für die meisten Menschen ist das Smartphone nicht mehr aus dem Alltag zu entfernen. Wir brauchen es zum Arbeiten, Kommunizieren, Shoppen, Spielen und um uns Informationen schnell beschaffen zu können. Die ältere Generation unter uns wird mehr und mehr vom Smartphone-Wahn angesteckt.

Doch was kann das Smartphone eigentlich noch? Bezahlen mit dem Smartphone ist unaufhaltbar auf dem Vormarsch. Wird sich das durchsetzen? In diesem Artikel zeigen wir euch alle Möglichkeiten eures Smartphones und was für abgefahrene Dinge in Zukunft ebenfalls möglich sein werden.

Smart Home

Das Haus völlig automatisieren, ein Traum vieler Hausbauer aber auch von vielen mit älteren Häusern. Steuern, messen und regeln – das alles ist mit dem Smartphone möglich.

Mit bestimmten Aktoren bzw. Vorschaltgeräten kann man jede Stromversorgung so vernetzen, dass man sie mit dem Smartphone ein- bzw. ausschalten kann. Per Klick auf dem Smartphone das Licht einschalten. Das ist keine Zukunftsmusik mehr.

Aber nicht nur das Licht kann man steuern. Praktisch alles, was mit Strom versorgt wird, (Jalousien, Sprinkleranlage, Ladestationen etc.) ist steuerbar. Ferner kann man sein Haus überwachen. Einbruchmeldeanlagen, Temperatursensoren, Luftfeuchtigkeit, Heizung und und und. All das kann mit dem Smartphone geschaltet oder gesteuert werden. Entsprechende, zu meist kostenlose Apps, bringen die Hersteller mit.

Bezahlen mit dem Smartphone

Handytarif-Vergleich
Thorben Wengert_pixelio.de

Das Bezahlen mit dem Smartphone wird kommen, auch wenn es derzeit (laut Kritikern) Startschwierigkeiten hat. Die Technologie hinter dem berührungslosen Bezahlen heißt „NFC“ (Near Field Communication), was übersetzt Nahfeldkommunikation heißt. Es läuft über die RFID-Technologie und sorgt anhand elektromagnetischer Induktion für einen Datenaustausch.

Das Einkaufen von Morgen sieht also so aus: Man geht in ein Geschäft wie Lidl oder Aldi und tätigt seine Einkäufe. Anschließend geht´s zur Kasse und man bezahlt mit dem Smartphone. Der NFC-Chip macht´s berührungslos möglich.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten mit seinem Smartphone zu bezahlen: Die Mobile Trend GmbH beschäftigt sich intensiv mit dem Thema „Mobile Payment“. Das 2010 gegründete Unternehmen möchte das Bezahlen über die Mobilfunkrechnung erleichtern und hat unter anderem ein System namens „MobPay“ entwickelt, mit dem man seine Online Einkäufe einfach mit der Handynummer abwickeln kann.

High Speed Streaming von Filmen und Musik

Apple A9 Prozessor
Pixelio / Jörg Kleinschmidt

„Ich habe kein Datenvolumen mehr“. Das ist wohl der häufigste Satz in Verbindung des Smartphones von jemanden, der gerne Filme mobil, also wenn er unterwegs ist, schaut.

Die ersten Mobilfunkanbieter beginnen bereits mit Angeboten, die ein unendliches Datenvolumen versprechen. Ihr könnt euch sicher sein: Andere Mobilfunkanbieter werden nachziehen, denn Deutschland hängt bei diesem Thema im Vergleich zu anderen EU-Staaten immens hinterher. Flatrates sind hierzulande (noch) teuer und werden trotz steigender Datenmengen gedrosselt. Das hat einfach keine Zukunft.

Da die ersten Anbieter bereits mit diesen unendlichen Flats begonnen haben, müssen die anderen, um konkurrenzfähig zu bleiben, nachziehen.

Also blicken wir ein bisschen in die Zukunft: Eine lange Fahrt im Zug könnte bald vermehrt mit der Lieblings-Serie überbrückt werden.

Smartphones werden zu Gaming-PCs

Spiele wie GTA sind seit längerer Zeit schon auf dem Smartphone erhältlich. Klar, sie sind abgespeckt. Aber die Anforderungen werden immer höher, die Smartphones haben immer bessere Werte und die Chip-Technologie erlaubt immer bessere Rechenleistungen.

So wird es in naher Zukunft ebenfalls möglich sein, mit dem Smartphone Spiele zu zocken, die vielleicht in Ultra-HD dargestellt werden bzw. die so umfangreich sind wie die Spiele von heute auf dem PC. Natürlich müssten dafür größere Grafikchips eingebaut werden und mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stehen. Aber wer weiß, was die derzeit immer mehr verbreitete Nanotechnologie uns in Zukunft bringen wird.

Fluch und Segen: Online Shopping

Bereits jetzt schon müssen jedes Jahr diverse Offline-Shops (das ist das wo man noch hinfahren oder hingehen muss, um sich was zu kaufen) dicht machen. Problem: Die Preise beim Online Shopping sind viel niedriger, als die Preise im Laden. Schließlich muss das Personal auch bezahlt werden.

Das Shoppen mit dem Smartphone ist gegenwärtig totale Normalität und wird sich in den nächsten Jahren noch mehr verbreiten und schneller werden. Der Nutzer selber kann so bequem seine Einkäufe erledigen. Selbst Nahrungsmittel können schon seit längerer Zeit nach Hause bestellt werden. Es gibt Kühlschränke, die das Essen vollkommen automatisch bestellen, wenn davon nicht mehr genug im Kühlfach vorhanden ist.

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