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Was ist los? Absatz von Smartphones stagniert

Unverändert hält die japanische Notenbank an ihrer Geldpolitik fest und von der Fed wird die Weltwirtschaft als positiv bewertet. An der deutschen Börse wird weniger verdient und bei Samsung wird ein Gewinnanstieg verbucht.

Abrupter Abbruch beim Smartphone-Umsatz

Der Smartphone-Markt konnte jahrelang ein Wachstum verzeichnen, doch zu Beginn des Jahres ist dieser abrupt abgebrochen. Der weltweite Absatz stagnierte nach den Berechnungen des Marktforschers IDC bei 334,9 Millionen Geräten und das bedeutet ein dünnes Plus von nur 0,2 %. IDC berichtete ebenso am Mittwoch, dass die jungen chinesischen Marken Vivo und OPPO die bekannten Anbieter wie Xiaomi und Lenovo aus den Top 5 verdrängt haben.

Mit 81,9 Mio. verkauften Smartphones und einem Absatzrückgang von 0,6 % im Jahresvergleich steht Samsung weiterhin an der Spitze. Aktuell stammt jedes vierte Smartphone aus Südkorea. Die Smartphones aus Cupertino halten sich weiterhin auf dem zweiten Platz, auch wenn die Verkäufe der iPhones um rund 16 % auf 51,2 Mio. Geräte gesunken sind.

Kurseinsturz
Andreas Hermsdorf /pixelio

Den dritten Platz nimmt der chinesische Netzwerk-Ausrüster Huawei ein, der 27,5 Mio. Smartphones verkaufte und damit einen Marktanteil von 8,2 % innehat. Die beiden Aufsteiger OPPO und Vivo erreichten Marktanteile von 5,5 bzw. 4,3 % laut IDC, nachdem beide die Verkäufe im Jahresvergleich um mehr als 50 % erhöhen konnten.

Ein höherer Gewinn bei Samsung

Der Marktführer Samsung hat im ersten Quartal 2016 deutlich mehr verdient und das ist offensichtlich auf den guten Verkaufsstart des neuen Flaggschiffs Galaxy S7 zurückzuführen. Im Jahresvergleich ist der Überschuss um 14 % auf 5,25 Billionen Won – umgerechnet circa 4 Mio. Euro – gestiegen, wie von dem führenden südkoreanischen Technologie-Unternehmen selbst am Donnerstag mitgeteilt wurde. Es spricht von einer starken Nachfrage für die beiden Modelle Galaxy S7 und S7 Edge, die im März in den Handel gekommen sind. Samsung erwartet für das zweite Quartal eine stagnierende Nachfrage für Smartphones.

OPPO und Vivo

Beide Hersteller verkaufen bereits seit 2011 Smartphons, doch OPPO schaffte das stärkste Wachstum auf dem Markt mit einem Sprung von gut 150 % auf 18,5 Mio. Geräte. Der Hersteller verkauft seine Geräte nicht nur in China, sondern auch in anderen Ländern Asiens sowie in Afrika und dem Mittleren Osten. IDC schrieb, dass rund ein Fünftel der Geräte außerhalb des Heimatmarktes China verkauft werden. Der zweite Neuling Vivo verkaufte hingegen 90 % seiner Smartphones auf dem heimischen Markt.