Start News Kodak Ektra – Smartphone und Kamera?

Kodak Ektra – Smartphone und Kamera?

Kodak war mehrere Jahrzehnte lang ein Marktführer in Sachen Fotografie. Als das digitale Zeitalter hereinbrach, war das Unternehmen nun nicht mehr im Mittelpunkt und hat die neue Ära verpasst.

Doch mit einem Paukenschlag meldet sich Kodak nun zurück und bringt unter dem Namen Ektra ein eigenes Smartphone auf den Markt.

Ein Experiment, das Vergangenes nachholen will

Der Neustart mit einem Smartphone soll an die alte Erfolgsgeschichte anknüpfen. Kodak war einst führend in der Fotografie, doch das digitale Zeitalter hat das Unternehmen verschlafen und musste 2013 Insolvenz anmelden.

Seitdem hat sich Kodak auf den Digitaldruck spezialisiert. Mit diesem Smartphone erhofft man sich einen neuen Aufschwung, denn der Fokus liegt bei diesem Smartphone eindeutig bei der Fotografie. Laut Tim Shepherd von der Bullitt Group sollen mit diesem Handy hochwertige Fotos gelingen, die zum Hochladen auf die sozialen Netzwerke viel zu schade sind.

Als Vorlage dient eine Kamera aus 1941

Es war eine 35-Millimeter Kamera, die für diese Smartphone als Vorlage diente. Kodak hat diese im Jahr 1941 auf den Markt gebracht.

Selbst der damalige Look wurde nicht verändert. Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine Linse mit zwei Zentimetern Durchmesser. Damit sollen perfekte Fotos gelingen.

Wie eine Spiegelreflexkamera

Als Betriebssystem nutzt Kodak Android Marshmallow. Die Bedienung ist ähnlich wie bei einer Spiegelreflexkamera. So gibt es einen Weißabgleich und die Blende sowie die Belichtung lassen sich manuell steuern.

Auch Videoaufzeichnen sind möglich. Die Kamera verfügt über 21 Megapixel, während die Frontkamera mit 13 Megapixel ausgestattet ist.

Es öffnen sich neue Türen für den ambitionierten Fotografen

Kodak Ektra
(c) kodakphones.com

In einem Interview teilte Kodak Chef Jeff Clarke mit, dass diese Smartphone die „Reinkarnation“ der guten alten Kodak Kamera sei. Dieses Kodak Ektra Smartphone, das den gleichen Namen wie die Kamera aus den 40er trägt, soll im Dezember in Europa zu haben sein.

Der stolze Preis liegt allerdings bei rund 500 Euro. Wenn die Kamera das hält, was sie verspricht, dann könnte dieses neue Smartphone eine echte Revolution sein. Die meisten Fotos, die mit Smartphones geschossen wurden, taugen nichts für Profis. Für das Einstellen von Bildern in sozialen Netzwerken sind sie durchaus geeignet. Es wäre wünschenswert, wenn der Gedanke von Kodak tatsächlich in Erfüllung gehen würde und die gute alte Fotografie wieder in Form eines Smartphones zurückbringen w

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