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Neurocam – kurioses Zubehör fürs iPhone

Zugegeben, der Markt an Zubehör für das iPhone ist groß und nicht bei allem, was angeboten wird, erschließt sich einem gleich der Sinn. Manchmal sollen Zubehörartikel auch einfach nur Spaß machen oder ein Gag sein. Doch was bitte hat sich der japanische Hersteller Neurowear dabei gedacht, als er eine Kopfkamera entwickeln ließ, die die Gehirnwellen misst und basierend darauf kurze Videos aufnimmt? Neurocam heißt dieses Zubehör, das demnächst in einer etwas abgespeckten Form in die Massenproduktion gehen soll und damit der Nachfolger der nicht minder kuriosen Katzenohren wird, die sich entsprechend der Gehirnaktivität bewegen können. Ein Verkaufsschlager waren die Katzenohren in Europa übrigens nicht.

 

Das soll die Neurocam können

Bei der so genannten Neurocam des japanischen Herstellers Neurowear handelt es sich um eine Mischung aus Gehirnwellensensor, Kopfbügel und Applikation fürs iPhone. Am Kopfbügel befindet sich neben dem Sensor zur Messung der Gehirnwellen auch eine Halterung für das iPhone, denn dieses muss am Kopf getragen werden, um mit der eigenen Kamera die Videos aufzunehmen. Sieht immerhin lustig aus und es besteht nicht mehr die Gefahr, das geliebte iPhone versehentlich liegen zu lassen. Die Funktionsweise ist einfach: Die Gehirnaktivität wird laut Hersteller mit dem eingebauten Sensor gemessen und mit einem Wert zwischen 1 und 100 bewertet. Je höher der Wert, desto besser. Sobald der gemessene Wert die 60 erreicht, startet die Videoaufnahme.

iPhone 5_iOS 7

Möglichkeiten mit diesem Zubehör

Je mehr Gehirnaktivität der Träger zeigt, desto schneller wird also ein Video aufgenommen. Dabei wird gefilmt, was sich im Sichtfeld des Trägers befindet. Übrigens ist das Bild auf dem am Kopfbügel befestigten iPhone auch für alle Umstehenden zu sehen. Das könnte immerhin dann praktisch sein, wenn ein volles Konzert besucht wird, der Vordermann einem die Sicht versperrt und der Nebenmann die Neurocam trägt. Ach ja, gefallen muss dem Träger das Konzert natürlich auch, denn wir wissen ja inzwischen: Nur bei ausreichender Aktivität im Gehirn wird auch aufgenommen. Erlaubt wären diese Aufnahmen bei einem Konzert allerdings nicht.

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