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Smartphones bestimmen die weihnachtliche Kommunikation in den USA

In den USA erfolgten die mediale Kommunikation und das Surfen im Internet über die Feiertage vor allem über Smartphones. Das hat das amerikanische Forschungsinstitut Mixpanel herausgefunden. Der Marktforscher wertete am 1. Weihnachtstag den Datenverkehr in den USA aus uns stellte dabei fest, dass rund 90 Prozent des Datenverkehrs mobil über Smartphones und Tablets stattfanden und nur 10 Prozent von stationären Rechnern kamen. Was an den Feiertagen sehr eindeutig ausfällt, zeigt auch, wie es im übrigen Jahr in den USA in Sachen Datenverkehr zugeht: nämlich mobil mit Smartphones und Tablets.

 

Ergebnisse der Studie zum Datenverkehr in den USA

Ausgewertet wurde der Datenverkehr am Tag der weihnachtlichen Bescherung. In den USA fällt das Beschenken nicht wie bei uns auf den Heiligabend, sondern auf den Morgen oder Vormittag des ersten Weihnachtstages, also des 25. Dezembers. Zwischen 10 und 11 Uhr nahm wie erwartet der Datentransfer sichtbar ab, was sicherlich daran liegt, dass in dieser Zeit die Familie dann doch im Vordergrund stand und Geschenke und Geselligkeit das Smartphone oder Tablet eine Weile vergessen machten. Am Nachmittag war der Datenverkehr hingegen besonders hoch. Übrigens entfiel mehr als die Hälfte des Traffics auf Spiele und immerhin ein gutes Zehntel auf soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und andere Dienste. Onlinegames sind in den USA an den Festtagen also besonders beliebt gewesen.

iPhone 5_iOS 7

Besonderheiten des Datenverkehrs in den USA

Der mobile Datenverkehr, der immerhin 90 Prozent des gesamten Verkehrs ausmacht, entfällt zu rund 75 Prozent auf Smartphones und zu 25 Prozent auf Tablets. Bei Letzteren macht das iPad den größten Anteil aus. Vergleicht man die Zahlen von Mixpanel mit denen des Vorjahres, dann fällt ein signifikanter Anstieg auf. Der mobile Datenverkehr ist in den USA um ganze 66 Prozent gestiegen und wird damit immer wichtiger. Für Deutschland gibt es zwar keine entsprechende Studie, der Trend dürfte jedoch ähnlich ausgefallen sein. Wie ein Blick auf die sozialen Netzwerke an Heiligabend zeigte, wurden zahlreiche Bilder von Weihnachtsbäumen, Geschenkbergen und Festtagsmenüs gepostet.

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