Start Hersteller iPhone iPhone 7 mit Gestensteuerung und Iris-Scanner

iPhone 7 mit Gestensteuerung und Iris-Scanner

Ein iPhone 7 das sich immer mehr mit dem Menschen beschäftigt und auf seine Bedürfnisse reagiert, ohne, dass der Mensch das Smartphone mit seinem Finger berührt.

Das wird wohl viele Entwicklungsabteilungen der Smartphone-Hersteller derzeit beschäftigen. Für neue Innovationen ist Apple ja bekannt. Aber ist so etwas möglich?

Gestensteuerung: Das iPhone 7 soll das können

Aktuellen Gerüchten zufolge wird das neue iPhone von Apple auf die Gesten des Nutzers reagieren können. Konkrete Ansätze gibt es für ein Bauteil, das derzeit in China zu Testzwecken produziert wird. Dabei soll es sich um eine sogenannte „Kamerabasierte Gestenerkennung“ (wiki) handeln. Die außergewöhnlich aussehende Linse wurde in einer Produktionsfirma in Taipeh (häufig auch Taipei genannt) gesichtet und soll größer sein als die herkömmliche Linse. Ferner besitzt sie eine Art kleinen Sensor, der mit der Elektronik der Linse über ein Flachbandkabel verbunden ist.

iPhone 7 seitlich unten
So könnte das iPhone 7 aussehen

Solche Systeme erstellen Bilder vom Benutzer in 2D oder auch 3D und interpretieren dabei die Körperhaltung des Nutzers im Moment der Aufnahme. Daraus resultiert dann der Befehl für das iPhone 7. Allerdings wird es beim iPhone 7 wohl zunächst nur mit den Fingern möglich sein (Fingergestik).

Doch wie soll das möglich sein? Ähnlich wie bei Siri, müsste sich Apple um eine riesige Datenbank bemühen. Jede Geste muss vorher in einer Datenbank eingespeichert werden. Schließlich müsste das iPhone 7 dann unter mehreren hundert Gesten unterscheiden können. Sollte das Projekt weiterentwickelt werden, sind auch mehrere tausend Gesten notwendig, um bspw. Angry Birds oder andere Spiele per Gestik zu steuern.

Um die Ausgangsfrage zu klären: Natürlich ist das möglich! Es ist nur ziemlich aufwendig und kostet viel Speicherplatz, ob auf dem Server direkt oder auf dem iPhone (lokale Speicher würden die Nutzung von Gestensteuerung beschleunigen).

Augenscanner und größerer Arbeitsspeicher beim iPhone 7

iPhone 7 vorne
Weiteres Konzeptbild zum iPhone 7

Eine weitere Annäherung zum Menschen könnte ein Augen-Scanner sein. Analysten erwarten für die nächste iPhone-Generation einen großen Haufen an Innovationen. So soll das neue iPhone beim Blick auf das Display aus dem Standby-Modus erwachen und dem Nutzer die aktuellen Benachrichtigungen anzeigen.

Spekuliert wird ebenfalls über eine Art neuere biometrische Tastensperre. Während die Nutzer heutzutage ihr Smartphone per Code, Fingerabdruck oder mit einer bestimmten Wisch-Reihenfolge entsperren, soll das iPhone 7 per Iris-Scanner zu entsperren sein.

Weiterhin vermuten die Analysten einen größeren Arbeitsspeicher (etwa 3GB bis 4GB) bei dem neuen iPhone.

Zusammengefasst ist der größere Arbeitsspeicher am wahrscheinlichsten, die Gestenerkennung möglich und der Iris-Scanner eher unwahrscheinlich.

Bildquelle: Hasan Kaymak