Foxconn kämpft gegen Engpässe bei der iPhone 5-Produktion

Foxconn kämpft gegen Engpässe bei der iPhone 5-Produktion

Das taiwanische Unternehmen Foxconn produziert bekanntermaßen die iPhones für Apple. So auch das iPhone 5. Doch scheinbar kommt Foxconn mit der Produktion nun nicht mehr hinterher – die Nachfrage ist zu groß, die Qualitätsansprüche Apples zu hoch.

Schon immer waren Apples Qualitätsansprüche weit oben angesetzt, doch beim iPhone 5 gibt es noch strengere Kriterien. Das verlangsamt die Produktion und verärgert die Mitarbeiter des taiwanischen Fertigungsbetriebs. Aufgrund des Engpasses in der Produktion wird nun spekuliert, ob Foxconn einen Teil der Produktion an Drittfirmen oder aber an den Konzernteil Foxconn International Holdings (FIH) abgeben wird. FIH produziert sonst eigentlich für Hersteller wie Huawei oder Nokia.

iPhone 5 schwarz

Auch das iPad mini bleibt von diesem Engpass nicht verschont. Auch hier wird es, wie anfangs beim iPhone 5, voraussichtlich zu Lieferengpässen kommen. Zudem ist Apple nicht das einzige Unternehmen, dass seine Geräte bei Foxconn bauen lässt. Auch Sony, Nokia und Intel müssen beliefert werden.

Wie streng die Qualitätsanforderungen Apples sind, zeigt der Streik von Arbeitern Foxconns gegen die strikten Ansprüche im Oktober 2012. Grund: Die Dellen an Hüllen der Apple-Smartphones dürften laut Apple nicht größer als 0,02 mm sein. Das seien neue Anforderungen gewesen, die nicht mehr umgesetzt werden könnten. Andererseits kann man auch den kalifornischen Konzern verstehen. Für das teure Geld, das Apple für seine Smartphones verlangt, erwarten die Kunden schließlich auch eine hohe Qualität.

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