Datensicherheit für viele ein bedeutsames Kriterium beim Smartphone-Kauf

Aus einer durchgeführten Studie ging nun hervor, dass die Datensicherheit für die meisten ein wichtiges Kriterium beim Smartphone-Kauf sei. Befragt wurden in der Emnid-Studie im Mai dieses Jahres knapp 4000 Verbraucher.

So gaben dort 86 Prozent an, dass Sicherheit und Datenschutz für sie „wichtig“ bis „sehr wichtig“ seien. Für jeden Zweiten spielen diese beiden Punkte sogar eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Smartphones.

Nicht jeder traut Smartphones. In der Umfrage wurde dies durch Folgendes ersichtlich: Mehr als jeder Dritte gab an, aufgrund des mangelnden Vertrauens noch kein Smartphone zu besitzen.

62 Prozent der Befragten teilten außerdem mit, dass ihnen der Schutz ihrer Fotos und Kontakte sehr wichtig sei und sie auf keinen Fall möchten, dass auf diese durch Dritte zugegriffen werden kann. Ein Schutz vor Zugriffen durch Dritte zeichnet den Smartphone-Nutzern zufolge ein sicheres Gerät aus. 80 Prozent gaben an, sich vor Datenklau zu schützen, indem möglicherweise gefährdende Apps gar nicht erst installiert werden.

Das Misstrauen der Smartphone-Besitzer und aller, die es werden wollen, ist verständlich. Denn in der Vergangenheit sind bereits Sicherheitslücken auf Smartphones aufgetaucht. Ein bekannter Fall ist die Schnüffelattacke, die mittels einer speziellen App, WhatsApp Sniffer genannt, über den Messenger WhatsApp möglich war.

Aus einer Studie der Universitäten in Hannover und Marburg ging zudem hervor, dass die Verschlüsselung von Apps auf Googles Betriebssystem Android in über 1000 Fällen fehlerhaft realisiert worden seien. Begreiflich, dass deshalb noch einige vor einer Anschaffung eines Smartphones zögern.